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Sicherheitstipps vom Seniorenbeirat Henstedt-Ulzburg

Gerade Seniorinnen und Senioren werden aus Gutgläubigkeit oft Opfer von Kriminellen

Vera Luther hat Klaus Otterstetter (li) und Jörg Schulze vom Seniorenbeirat Henstedt-Ulzburg eingeladen

„Bleiben Sie aufmerksam!“ appelliert Jörg Schulze vom Seniorenbeirat an die 30 Zuhörer im DRK-Heim Henstedt-Ulzburg. Gemeinsam mit Klaus Otterstetter informiert er über Tricks und Kniffe von Einbrechern, Telefonbetrügern und Taschendieben. Schulze und Otterstetter haben einen Lehrgang zu diesem Thema bei der Polizei gemacht und geben nun ihr Wissen weiter. Regelmäßig frischen die beiden ihre Kenntnisse auf, stehen in ständigem Kontakt mit der Behörde.

Im Laufe des Vortrags wird anhand alltäglicher Situationen dargestellt, wie Kriminelle arbeiten, wie sie ihre Opfer überlisten und mit welchen Maßnahmen ihre Pläne vereitelt werden können. Viele Menschen sind zu sorglos und verlassen ihr Heim ohne Fenster und Türen fest verschlossen zu haben. Wie leicht ein gekipptes Fenster geöffnet werden kann, demonstrieren die Moderatoren an einem mitgebrachten Modell, schnell und geräuschlos, nur mit Hilfe eines Stricks und eines kurzen Stücks Rohr. Auf keinen Fall, so Schulze, sollte man Einbrechern die Arbeit erleichtern, indem man Leitern oder andere Ein- und Ausstiegshilfen offen in der Nähe des Hauses lagert. Gefahr droht auch außer Haus: Beim Einkaufen, im Restaurant oder auf Reisen: Stets sollte man Geld und Papiere nahe am Körper tragen. „Oft arbeiten 4 Ganoven zusammen,“ erklärt Jörg Schulze. „Der Blocker, der Zieher, der Transporteur und der Beobachter.“ Künstlich wird ein Gedränge herstellt, das der Dieb zum Raub nutzt und die Beute gleich an einen Komplizen weitergibt. Auf Geschäfte am Telefon sollte man sich niemals einlassen und: „Die Polizei ruft nicht an!“ Immer öfter kommt es nämlich vor, dass sich Trickbetrüger am Telefon als Polizeibeamte ausgeben um Wohnungen auszuspähen. Viele wertvolle Tipps und Hinweise für den sicheren Alltag geben Jörg Schulze und Klaus Otterstetter. Zum Schluss wird ein Informationsfilm der Polizei gezeigt, der alle angesprochenen Situationen noch einmal nachspielt.

15. Januar 2019 Von: Susanne Nähr

16:14 Uhr. Alter: 304 Tage
 

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